1. Das "große" Budget
Bei der Erstellung dieses Budgets werden die Daten monats- oder quartalsweise geplant. Umsatzplanung erfolgt wahlweise nach Umsatz oder Menge * Preis. Weiters werden in dieser Planung die Zahlungsziele der Kunden und Lieferanten, Planung der Investitionen unter Berücksichtigung der Liquidität, Lagerplanung, Produktionsplanung, Planung des Anlagevermögens, Planung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten, Kreditplanung, detaillierter Personalplanung, Entwicklung des Kontokorrentkontos usw. berücksichtigt. Diese Planung kann auch auf Basis von Kostenstellen durchgeführt werden.
Als Ergebnis erhält man einen kommentierten Bericht mit den wichtigsten Kennzahlen wie Cash-Flow, Working Capital, Mindestumsatz, Mengenspielraum, Preisspielraum, Return of Investment, Eigenkapitalrentabilität, div Umschlagshäufigkeiten uvm.
Das eigentliche Controllingfunkion erfolgt monatlich oder quartalsweise in einem Soll-Ist-Verlgeich bei dem gemeinsam mit dem Klienten eine Analyse der Abweichungen erarbeitet wird.
2. Das "kleine" Budget
Bei diesem Budget geht man grundsätzlich von einer quartalsweisen Planung der Daten aus. Hierbei wird Hauptaugenmerk auf die Aufwand- und Ertragsplanung gelegt. Speziell berücksichtigt werden hier wieder die Kreditplanung, die detaillierte Personalplanung sowie die Investitionen.
Als Ergebnis erhält man in diesem Fall die 4. Erfolgsrechnung mit Vergleich der beiden vorangegangen Jahre, den Cash-Flow, den Mindestumsatz und die Sicherheitsspanne in Tabellenform und graphisch aufbereitet.
Wie beim "großen" Budget erfolgt die eigentliche Controllingfunkion quartalsweise in einem Soll-Ist-Verlgeich bei dem gemeinsam mit dem Klienten eine Analyse der Abweichungen erarbeitet wird.
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